Online Open Data Hackathon

Der Studiengang Medieninformatik bietet im Masterstudiengang einen Open Data Hackathon an. Covid-19 machte es leider unmöglich, den Hackathon wie letztes Jahr vor Ort in den Räumen des JIL durchzuführen. Also haben wir den Hackathon «einfach» digital durchgeführt. Wieder nahmen neun Studierende in drei Gruppen teil.

Dieses Jahr lag der Fokus im Schnittbereich von Open Data, AR oder VR, sowie – als kleine zusätzliche Herausforderung – Gesetzen. Nach einer Einführung Ende Oktober arbeiteten sich die Studierenden in AR und VR ein, identifizierten relevante Probleme, pitchten ihre individuellen Ideen und gruppierten sich in Teams. Die Pitches wurden auf Video aufgenommen. Studierende der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung gaben hilfreiches Feedback bezüglich Relevanz und Passung des Lösungsansatzes für öffentliche Verwaltungen, Inhalt und Präsentation, sowie weiteren Verbesserungsmöglichkeiten. Von Freitag 10 Uhr bis Samstag 17 Uhr arbeiteten die Teams unter Hochdruck an ihren Lösungen.

Vorher
31 Stunden später

In den zur Verfügung stehenden 31 Stunden haben die drei Gruppen jeweils eine AR- oder VR-App entwickelt, die offene Daten nutzt und thematische Bezüge zu den jeweiligen gesetzlichen Grundlagen herstellt. So ist eine App entstanden, die Feinstaubpartikel sehr anschaulich in der individuellen Umgebung darstellt. Sie nutzt dafür die Smartphone-Kamera, Ortsinformationen sowie öffentlich verfügbare Daten zur Feinstaub-Belastung. Eine andere Gruppe hat sich einem VR-Krimi gewidmet, durch den eine Stadt auf völlig neue Art und Weise entdeckt werden kann. Das dritte Team nutzt VR um denkmalsgeschützte Objekte in Lübeck zu entdecken.

Um Hackathon-Stimmung zu verbreiten, erhielten die Studierenden vorher ein Care-Paket (mit koffein-, vitamin- und energiereichen Komponenten und Material für Lab-Atmosphäre in den eigenen vier Wänden). Außerdem gab es gemeinsame Termine wie ein gemeinsames Abendessen, einen Schlummertrunk um Mitternacht und ein Exit-Game am nächsten Tag – um den Kopf zwischendurch mal frei zu bekommen.

Das Ergebnis sind drei Anwendungen, die Open Data und VR/AR in unterschiedliche Weise nutzen und unter den folgenden Links im Detail vorgestellt werden:

Insgesamt war es wieder eine schöne und interessante gemeinsame Zeit voller Kreativität und Agilität. An die Studierenden einen herzlichen Dank für die Teilnahme!

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