Transparenz schaffen, Entscheidungen verbessern, Wirtschaft fördern

Open Data bezeichnet das Bereitstellen von Daten zur freien Weiterverarbeitung. Und in den Daten, die von Regierung und öffentlichen Verwaltungen zur Verfügung gestellt werden können, steckt sehr viel Wert:

  1. Demokratieentwicklung: Offene Daten tragen zu erhöhter Transparenz bei. Regierungshandeln kann nachvollzogen und bewertet werden.
  2. Problemlösungsfähigkeit: Für Politik und Verwaltung ergeben sich aus offenen Daten strategische Vorteile. Entscheidungen (z. B. zur Stadtentwicklung) können datenbasiert getroffen werden (data-driven government). Insgesamt kann die Problemlösungsfähigkeit der Gesellschaft erhöht werden. Die Daten können außerdem zur Lösung individueller Probleme verwendet werden, zum Beispiel für die Wohnortsuche abhängig von den eigenen Bedürfnissen (Verkehrsanbindung, Schulen, usw.).
  3. Wirtschaftliche Entwicklung: Für die Wirtschaft bieten offene Daten die Grundlage für neue Geschäftsmodelle.

Es bestehen vielfältige Abhängigkeiten zwischen diesen drei Zielebenen, sowie den verschiedenen involvierten Personen und Organisationen, den offenen Daten, und den daraus entwickelten Anwendungen. Das JIL erforscht und entwickelt deswegen Open Data Ökosysteme, um diese so zu gestalten, dass sie langfristig erfolgreich und überlebensfähig sind.