Intelligentes Zusammenwirken von Mensch, Organisation und Technik

Es könnte so einfach gehen. Online Behördengänge erledigen, ohne Wartezeiten, ohne Termine. Einfach indem die bestehende Informations- und Kommunikationstechnik, mit der wir (fast) alle täglich interagieren, für die Kommunikation mit öffentlichen Verwaltungen genutzt wird. Und nicht nur mit, sondern auch innerhalb der Verwaltungen — indem die Technik zum Beispiel die Kommunikation erleichtert und Routineentscheidungen vereinfacht oder ganz abnimmt. Und noch weiter als das — indem Prozesse kritisch hinterfragt und überarbeitet werden. Keine “digitalisierten Formulare” sondern neue Lösungen, die den Wert des Bestehenden bewahren aber die Potentiale des Neuen nutzen.

Das Potential ist da, aber der Weg zu einer funktionierenden E-Government-Lösung ist oft steinig und mit überraschenden Problemen versehen. Gebrauchstaugliche Lösungen — welche die Arbeit wirklich erleichtern — gehen weit über die Bereitstellung von Technik hinaus.

Im Joint Innovation Lab berücksichtigen wir deswegen bei der Entwicklung von E-Government-Lösungen nicht nur die Technik, sondern insbesondere den Menschen (menschzentrierte Gestaltung) und die Organisation (Prozessorientierung). Bei der Technik liegt unser besonderes Augenmerk auf der Interaktion zwischen Mensch und E-Government-Anwendung sowie auf der Gestaltung von Prozessen und Strukturen unter intensiver – aber immer angemessener – Nutzung digitaler Technologien.

Neben der Entwicklung und Einführung konkreter Lösungen adressieren wir auch strategische Fragestellungen mit Blick auf einen zügigen E-Government-Fortschritt.